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Heringe als Grundlage

Schützendamen im sportlich-freundschaftlichen Vergleich

Det­mol­d/­Kreis Lippe . Die Da­men der Det­mol­der Schüt­zen­ge­sell­schaft (D-Kom­pa­nie) ha­ben die 36. Auf­lage des He­rings­po­kal­schießens für sich ent­schie­den. Bei dem Luft­ge­wehr-Wett­be­werb tre­ten all­jähr­lich Da­men­mann­schaf­ten der Det­mol­der, Lem­goer, Brok­hau­ser und La­ge­ner Schüt­zen ge­gen­ein­an­der an. Ein Team be­steht aus je­weils drei Da­men, die je­weils 10 Schuss auf die Scheibe ab­ge­ben. Mit 284 Rin­gen ge­wann die Det­mol­der Mann­schaft mit Christa Schnei­der, Ilse Kuno und Erika Bracht (Er­satz­schüt­zin­nen Ulla Le­s­e­berg, An­ge­lika Birk­holz und Sara Or­schu­lek) den dies­jäh­ri­gen Wett­be­werb vor den Teams des Schüt­zen­ver­eins Lemgo (Gi­sela Dahl­haus, Gu­drun Müns­ter, Marg­ret Pohl­mann und Er­satz­schüt­zin Christa Sie­gert; 279 Rin­ge), dem KKLGV Brok­hau­sen (Ka­rin Mo­skwa, Christa Schrö­der und In­grid Tölle so­wie die Er­satz­schüt­zin­nen Ute Lam­brecht und Reni Lin­de­mann; 274 Rin­ge) und der Schüt­zen­gilde Lage (E­dith Hüls Gi­sel Klim­mek und eine wei­te­re, nicht ge­nannte Schüt­zin; 266 Rin­ge).­Beste Ein­zel­schüt­zin des tra­di­tio­nel­len Wett­be­werbs war Erika Bracht mit 98 Rin­gen. Auf den Plät­zen folg­ten Ilse Kuno und Gi­sela Dahl­haus (96 Rin­ge) so­wie Christa Schrö­der, Gi­sela Klim­mek und Mar­get Pohl­mann (je­weils 93 Rin­ge). Die Lei­tung des Schießwett­be­werbs lag in den Hän­den von Ruth Herbst und Christa Schnei­der. Der sport­li­che Ver­gleich der Da­men­mann­schaft ist zwar An­lass der jähr­li­chen Ver­an­stal­tung, spielt für vie­len er­fah­re­nen Schüt­zin­nen in­zwi­schen aber nur noch eine un­ter­ge­ord­nete Rol­le. Wich­tig ist der kom­mu­ni­ka­tive Aus­tausch und die Pflege freund­schaft­li­cher Ver­bin­dun­gen. Beim He­rings­po­kal han­delt es sich ü­b­ri­gens nicht um eine fischar­tige Tro­phäe, son­dern um das ku­li­na­ri­sche Bei­werk des Freund­schafts­wett­be­werbs. Zu­min­dest in den ers­ten Jah­ren stan­den am Rande des Wett­be­werbs ein­ge­legte He­ringe als Stär­kung auf dem Spei­se­plan. So ent­stand der Name He­rings­po­kal. Ob er dem Na­men heute noch ge­recht wird, bleibt ein Ge­heim­nis der teil­neh­men­den Da­men. In ei­nem Punkt sind sich die Schüt­zen­da­men je­den­falls ei­nig: Die Tra­di­tion des "He­rings­po­kals" soll un­be­dingt fort­ge­führt wer­den. So ha­ben sich die Da­men aus Lage be­reit er­klärt, den Wett­kampf 2016 zu or­ga­ni­sie­ren.

vom 09.12.2015 | Ausgabe-Nr. 50A

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