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Nicht nur "hartes Zeug" beim "Woodstick"

Musikalische Vielfalt beim Ein-Tages-Festival im Seelenkamp

Die Veranstalter Thorsten Krabel, Christian Stüber, Jessica Orbke, Julia Bolg (von links) haben ein eindruckscolles Line-Up zusammengestellt. Foto: Hetland

Die Ver­an­stal­ter Thors­ten Kra­bel, Chris­tian Stü­ber, Jes­sica Orb­ke, Ju­lia Bolg (von links) ha­ben ein ein­drucks­col­les Line-Up zu­sam­men­ge­stellt. Fo­to: Het­land

Lage (ah). Zum mitt­ler­weile 15. Mal wird Lage am heu­ti­gen Sams­tag ab 16 Uhr zur Pil­ger­stätte für sze­ne­kun­dige Har­d­rock-Fans. Un­ter dem eta­blier­ten Motto "Um­sonst und draußen" holt das kleine Fes­ti­val "Wood­stick" wie­der klang­volle Na­men auf den Hin­ter­hof der Firma Stem­berg im See­len­kamp 7, die zu ein­falls­rei­chen Wort­spie­len ein­ge­la­den.

So heiße es, er­klären die Ver­an­stal­ter, "­Kra­wehl" statt Kra­wall, während ge­gen eine tro­ckene "Kee­le" ne­ben Soft­drinks und frisch ge­zapf­tem Bier auch fruch­tige Cock­tails be­reit­stün­den. Der "Af­fen­mes­ser­kampf" sei der­weil doch bitte nur auf der Bühne aus­zu­tra­gen; alle an­de­ren Gäste wer­den ge­be­ten, ihre Pri­ma­ten da­heim zu las­sen. Das­selbe gelte auch für mit­ge­brachte Ge­tränke und "Vit­amin X": Letz­te­res werde zwar nicht ver­kauft, dafür gibt es aber Mer­chan­dise der Künst­ler an den Ver­kaufs­bu­den zu er­ste­hen. "Un­ser Fes­ti­val fi­nan­ziert sich kom­plett ü­ber Ge­trän­ke­ver­kauf und Mer­chan­di­se", er­klärt Chris­tian Stü­ber aus dem Team. Der Ver­ein für die Or­ga­ni­sa­tion von "Wood­stick" hat sich da­mals aus ei­ner Mu­si­ker­grup­pe, de­ren Freun­des­kreis und der prak­ti­schen Nutz­fläche hin­ter dem Fir­men­ge­bäude ei­nes Band­mit­glieds er­ge­ben. So et­was wie Spon­so­ren, die ihre Wer­be­ban­ner auf dem Gelände plat­zie­ren, gibt es nicht ‚Äì und das ist für die Ver­an­stal­ter auch gut so. "Un­sere Au­then­ti­zität ist uns sehr wich­tig", be­tont Strü­be. "Auf diese Weise k√∂n­nen wir un­sere Werte auch wirk­lich um­set­zen." So stammt auch der Strom, der den schein­bar kar­gen Hin­ter­hof zum Fes­ti­val mit bun­ten Lich­ter­ket­ten und sat­ten So­und­an­lagen in das ge­wohnt gemüt­li­che mu­si­ka­li­sche Kleinod ver­wan­deln wird, zu ein­hun­dert Pro­zent aus So­la­r­ener­gie. Auch die Ver­pfle­gung ist mit dem rein ve­gan-ve­ge­ta­ri­schen Bur­ger­stand sehr ei­gen­wil­lig. Mu­si­ka­lisch ist das Pro­gramm ein ab­wechs­lungs­rei­cher Quer­schnitt durch die Rock-, Me­tal-, Punk- und Ska-Land­schaft. "Da sind wir alle so un­ter­schied­lich, dass die Aus­wahl mit­un­ter echt schwer fäll­t", erzählt Ver­eins­mit­glied Ju­lia Bolg. Her­aus­ge­kom­men ist für 2018 ein Line-Up, das ü­ber­ra­schend be­kann­te, in­ter­na­tio­nale Künst­ler mit lo­ka­len Durch­star­ter-Kan­di­da­ten mischt. Ne­ben den re­gio­na­len Bands, die das Team be­son­ders gerne un­ter­stützt, reist etwa die Hard­core-For­ma­tion "Vit­amin X" aus den Nie­der­lan­den an. Es werde aber nicht nur "har­tes Zeug" ge­spielt, ver­spricht Stü­ber, schließ­lich sei das Pu­bli­kum je­des Jahr bunt ge­mischt: "­Des­halb wählen wir auch die Mu­sik so aus, dass für je­den et­was da­bei ist: Für Fa­mi­lien ü­ber die Dorf-Ju­gend bis hin zum äl­te­ren Pär­chen aus der Nach­bar­schaft."

vom 14.07.2018 | Ausgabe-Nr. 28B

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